Warum bleiben alle zu Hause – ein Bilderbuch zur Pandemie in vielen Sprachen

Claus Daniel Herrmann und Roman Jungblut haben ein kleines Bilderbuch gestaltet, das Erziehungsberechtigten dabei helfen soll, ihren Kindern zu erklären, warum in der aktuellen Situation – hervorgerufen durch den Corona-Virus – Einschränkungen in Kauf genommen werden müssen. Es heißt: „Warum bleiben alle zu Hause?“ und wurde mit der Hilfe vieler lieben Menschen schon in einige Sprachen übersetzt.

https://warumbleibenallezuhause.de/


Spendenaktion für „Ärzte ohne Grenzen“

Das Buch stellen die Autoren kostenlos zur Verfügung – bitten aber um eine Spende für eine Organisation, die unter anderem Menschen Hilfe leistet, die nicht zu Hause bleiben können.

Zu diesem Zweck haben wir eine Spendenaktion für Ärzte ohne Grenzen eingerichtet, die ihr ganz komfortabel über Facebook unterstützen könnt:

Zur Spendenaktion auf Facebook

Alternativ könnt ihr auch direkt auf aerzte-ohne-grenzen.de spenden:

Zur Spendenaktion auf aerzte-ohne-grenzen.de

Märchen der Brüder Grimm in 13 Sprachen

Acht bekannte und beliebte Märchen der Brüder Grimm  in 13 Sprachen bietet das Projekt Erzähl mir deine Geschichten der Grimmwelt in Kassel. Aufbereitet mit Texten, Videos, Spiel- und Bastelanleitungen, didaktischem Material …

Märchen der Brüder Grimm in 13 Sprachen – als Videos mit Märchenvorleserinnen aus aller Welt oder als Märchenbuch-PDF zum Download.

https://www.grimmwelt.de/grimmwelt-kassel/erzaehl-mir-deine-geschichten/

https://www.grimmwelt.de/grimmwelt-kassel/erzaehl-mir-deine-geschichten/download-der-materialen/

Webinar: AZUBI gesucht!

Liebe Kolleg*innen und Interessierte,

die dbv-Kommission für Interkulturelle Bibliotheksarbeit lädt ein zum Webinar:

Azubi gesucht! Mit neuen Strategien zu neuen Zielgruppen

Die Bewerbungszahlen für Ausbildung sind rückläufig. Und das nicht nur für den recht unbekannten Beruf FAMI, sondern in fast allen Berufssparten. Als Bibliotheken brauchen wir neue Strategien, um uns auf dem Ausbildungsmarkt zu positionieren und das Interesse potentieller Bewerber*innen zu gewinnen.

Aber auf welchen Wegen finden wir die außergewöhnlichen Azubis für künftige Bibliotheksangebote? Warum bleiben wir als Ausbildungsbetrieb für Migrant*innen unsichtbar? Und wie werden wir als Bibliotheken zu attraktiven Ausbildungsstätten?

Über diese Themen werden wir im Webinar mit zwei Expertinnen aus der Praxis sprechen, die sich anschließend auch gerne Ihren Fragen stellen:

Melisa Bel Adasme, Stadtbibliothek Köln, 360°-Agentin und Projektmanagerin Interkulturelle Bibliotheksarbeit und Diversity

Nora Neuhaus de Laurel, Stadtbibliothek Bremen, Personalentwicklung / Ausbildungsleitung

Die dbv-Kommission für Interkulturelle Bibliotheksarbeit lädt herzlich ein zum Webinar am Donnerstag, 14.11. von 10:00 – 11:30 Uhr.

Details und Registrierung unter https://www.edudip.com/w/340550

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!

Im Namen der Kommission mit herzlichen Grüßen,

Anna Meier-Ehlers

Stadtbibliothek München
Fachreferat Fremdsprachige Medien | Sprachwissenschaften

 

Skripte der Vorträge auf dem Leipziger Bibliothekskongress sind online

Unter dem Titel „Bunt alleine reicht nicht! Interkulturelle Vielfalt mit Erfolg ins Team bringen“ hatte die dbv-Kommission für Interkulturelle Bibliotheksarbeit zu einer Session auf dem Bibliothekskongress 2019 in Leipzig eingeladen.

Infos zur Session

Die Folien zu den Vorträgen stehen auf dem OPUS-Server des BIB zum Download bereit.

„Bürokratische Hindernisse bei der Einstellung überwinden“ von Markus Saxinger

„Quereinsteiger*innen qualifizieren. Das Beispiel des Schweizer Modells von Interbiblio“ von Brikela Andrea und Therese Salzmann

Ferdosi – Medien in vielen Sprachen aus Schweden

Der Anbieter sitzt zwar nicht in Deutschland, sondern in Schweden, aber die Sprachenvielfalt ist beeindrucken, zumal auch viele Sprachen aus afrikanischen Ländern angeboten werden. Neben Büchern sind auch Hörbücher, eBooks, Musik, Filme, Software und Lernhilfen Teil des umfangreichen Angebots. Auch die Website ist in mehreren Sprachen abrufbar, u.a. Englisch.

Mehr unter https://ferdosi.com/

Arabischsprachige Hörspielfassungen

Das Goethe-Institut Alexandria hat unter Leitung von Julia Tieke, Hörspielredakteurin Deutschlandradio Kultur, als Qualifizierungsprogramm für Kulturschaffende aus Ägypten zwei Hörspiele produziert.

Diese basieren auf den Kinderbüchern „Die kleine Hexe“ von Otfried Preussler und „Paulas Reisen“ von Paul Maar. Die arabischsprachigen Hörspielfassungen wurden im November 2018 öffentlich präsentiert und stehen nun zusammen mit einer Begleitinformation zur Nutzung auf der Homepage des Goethe-Instituts zur Verfügung.

https://www.goethe.de/ins/eg/de/kul/sup/esm.html (Deutsch)

https://www.goethe.de/ins/eg/ar/kul/sup/esm.html (Arabisch)

Interkulturelle Themen auf dem Bibliothekskongress in Leipzig – Teil 3

Montag, 18. März 2019, 13:00 – 13:30 Uhr, Podium der Verbände

Bibliotheksmitarbeiter mit Migrationshintergrund

Warum wir mehr BibliotheksmitarbeiterInnen mit Migrationshintergrund brauchen: Barrieren, Brücken und andere gelebte Erfahrungen

Vortrag von Leslie Kuo, Stadtbibliothek Pankow, Berlin

Einige Bibliotheken in Deutschland arbeiten aktuell daran, ihre Angebote inklusiver für die wachsende Bevölkerung mit Migrationshintergrund zu gestalten, die bereits 22,5% der BewohnerInnen Deutschlands ausmacht. Neuere Studien zum Diversity Management in Bibliotheken zeigen, dass Menschen mit Migrationshintergrund nichtsdestotrotz immer noch wesentlich unterrepräsentiert in der Belegschaft vieler Bibliotheken sind. Die hier präsentierte explorative Untersuchung, die 2018 im Verbund der Berliner öffentlichen Bibliotheken durchgeführt wurde, legt den Fokus auf die gelebten Erfahrungen von BibliotheksmitarbeiterInnen mit Migrationshintergrund. Nach einer berlinweiten Umfrage wurden qualitative Tiefeninterviews mit zwölf unterschiedlichen Kolleginnen mit Migrationshintergrund geführt: FaMI-Auszubildende bis hin zu BibliotheksleiterInnen, von relativ neu Eingewanderten zu gebürtigen BerlinerInnen. Diese Mitarbeiterinnen beschreiben Brücken und Barrieren, die sie zwischen sich selbst, den Bibliotheken und den BibliotheksbenutzerInnen erfahren. Sie berichten von ihren erlebten Herausforderungen und Chancen und beschreiben so Möglichkeiten, wie Bibliotheken Brücken für MitarbeiterInnen mit Migrationshintergrund bauen und dadurch neue Brücken zu der vielfältige Stadtgesellschaft schaffen können.

 

Interkulturelle Themen auf dem Bibliothekskongress in Leipzig – Teil 2

Die vom 360°-Fonds geförderten Bibliotheken präsentieren:

Montag, 18. März, 9:00-11:30 Uhr, Vortragsraum 11

Perspektiven der interkulturellen Öffnung: 360° Fonds für Kulturen der neuen Stadtgesellschaft

Über den neuen Fonds 360° der Kulturstiftung des Bundes werden zurzeit fünf Bibliotheken – Hamburg, Berlin-Pankow, Bremen, Köln, Heilbronn – für einen Zeitraum von vier Jahren gefördert. Ziel ist die interkulturelle Öffnung der Pfeiler Publikum, Programm und Personal.

Jede der teilnehmenden Bibliotheken hat sich selbst unterschiedliche Schwerpunkte gesetzt. Vier von den Bibliotheken werden in Kurzvorträge Best Practice Beispiele vorstellen, gefolgt von einer Podiumsdiskussion mit externen Expert*innen.

Kurzvorträge (1.5 Std)

  • Kulturstiftung des Bundes: Vorstellung des Programms 360° (Anna Zosik)
  • Stadtbibliothek Pankow: Wie profitieren Benutzer*innen konkret von mehr kultureller Vielfalt in der Belegschaft? (Leslie Kuo)
  • Stadtbibliothek Bremen: 20 Jahre Ausbildung zur/zum Fachangestellten für Medien und Informationsdienste – Ideen zu einer zielgruppen-adäquaten Ansprache und einem diversitäts-gerechteren Auswahlprozess von Bewerber*innen (Nora Neuhaus de Laurel)
  • Stadtbibliothek Heilbronn: Interkulturelle Öffnung durch neue Formen der Beteiligung. Nicht für die Zielgruppe planen – sondern mit ihr! (Denise Farag)
  • Stadtbibliothek Köln: „Maker interkulturell“ – Kulturelle Vielfalt (er)leben, Partizipation ermöglichen, Vernetzung schaffen (Melisa Bel Adasme)

Pause zum Austausch (15 Min)

Podiumsdiskussion: Interkulturalität in öffentlichen Bibliotheken – Hehres Ziel oder Realität? Herausforderungen und Lösungsansätze zur nachhaltigen interkulturellen Öffnung (1 Std)

Teilnehmer*innen:

Prof. Dr. Claudia Lux, Humboldt-Universität zu Berlin

Samira Zahra, Goethe Institut

Leyla Dewitz, TU Dresden

Dr. Andrés Nader, RAA Berlin

Weitere spannende Programmpunkte des Bibliothekskongresses finden sich hier:

Bibliothekskongress Leipzig 2019

Interkulturelle Themen auf dem Bibliothekskongress in Leipzig – Teil 1

Herzliche Einladung zur Session der dbv-Kommission für interkulturelle Bibliotheksarbeit auf dem Bibliothekskongress in Leipzig:

Bunt alleine reicht nicht! Interkulturelle Vielfalt mit Erfolg ins Team bringen

Mittwoch, 20.03.2019 von 14:00 – 15:30 Uhr, Vortragsraum 11

Ihre Stadt spricht 111 Sprachen! Wie viele Sprachen spricht Ihre Bibliothek? Wie international ist Ihr Team?

Viele Bibliotheken haben sich bereits auf den Weg gemacht, Ihr Kollegium interkultureller zu besetzen. Im Berufsalltag gilt es aber immer wieder Hindernisse zu überwinden. Wie das gelingen kann, zeigen Tipps und Praxisbeispiele in der öffentlichen Sitzung der dbv-Kommission Interkulturelle Bibliotheksarbeit.

Themenschwerpunkte unserer Expert*innen sind:

  • Bürokratische Hürden bei der Einstellung überwinden
  • Quereinsteiger*innen qualifizieren am Beispiel des Schweizer Modells von Interbiblio
  • Alltag live! Diverse Kolleg*innen stellen sich Ihren Fragen!

Wir freuen uns auf rege Teilnahme. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Weitere Kongressbeiträge unserer Kommissionsmitglieder:

  • Montag, 18.03.2019, 16:30 – 17:00 Uhr, Saal 1:
    • Gurkenquark und Sonnengruß: Ein Gesundheits- und Medienprojekt mit geflüchteten Kindern und Jugendlichen. Britta Schmedemann, Stadtbibliothek Bremen
  • Montag, 18.03.2019, 17:30 – 18:30 Uhr, Saal 1:
    • Familienbildung im Fokus. Diesterweg-Stipendium und Stadtbücherei als Partner für erfolgreiche Bildungsbiographien. Silke Schumann, Stadtbücherei Frankfurt am Main

Für die Kongresstickets gibt es noch Frühbucher-Rabatt bis 31. Januar. Also nix wie los: Bibliothekskongress Leipzig 2019

 

Nachbericht zum Workshop: „A Million Stories“

Am 21.11.2018 lud die Stadtbibliothek Köln zum Workshop „A Million Stories – Anregungen und Tipps aus der Praxis interkultureller Projektarbeit“ nach Köln ein. Kolleginnen und Kollegen aus Öffentlichen Bibliothek nicht nur aus NRW, sondern aus dem gesamten Bundesgebiet kamen in die Zentralbibliothek am Neumarkt.

Ausgangspunkt waren die interkulturellen Projekte der Stadtbibliothek Köln, die mehrere damit befasste Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen vorstellten. Die Spannbreite reichte von Angeboten speziell für Geflüchtete über Diversity, interkulturelle Bibliotheksführungen, interkulturelle partizipative Jugendangebote und mehrsprachige Bildung für Kinder und Familien bis zu E-Learning mit Rosetta Stone und Förderprogrammen wie 360° und dem EU-Projekt A Million Stories.

Dabei wurde aus der Praxis berichtet. Nach der Projektvorstellung kamen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer im World Café ins Gespräch. Gemeinsam überlegte man, welche Ansätze – unter Berücksichtigung der jeweiligen Voraussetzungen – man übernehmen könnte und tauschte sich darüber aus, welche weiteren Angebote und Methoden es in Bibliotheken gibt. Im Anschluss an den Workshop gab es eine Führung durch die Zentralbibliothek und den sprachraum der Stadtbibliothek Köln (www.stbib-koeln.de/sprachraum).

Mehr Informationen zum Projekt „A Million Stories“: www.stbib-koeln.de/amillionstories

Zur Website des Projekts „A Million Stories“ (deutsche Version): http://refugeelives.eu/de/

Der geplante „Migrationspakt“ auf deutsch

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

der sog. „Migrationspakt“ der Vereinten Nationen sorgt weiter für hitzige Debatten. Dieser „Pakt“, mit dem die UN erstmals Grundsätze für den Umgang mit Migranten festlegen will, soll bei einem Gipfeltreffen am 10. und 11. Dezember 2018 in Marokko angenommen werden.

Die deutsche Fassung steht als pdf-Dokument zur Verfügung unter

http://www.un.org/depts/german/migration/A.CONF.231.3.pdf

 

 

Spielebox „Aufgetischt! Spielend Deutsch lernen mit dem Thema Essen und Trinken“

Sehr geehrte Damen und Herren,

das Bundeszentrum für Ernährung hat in Kooperation mit der Europa-Universität-Flensburg eine Spielebox entwickelt, die Spracherwerb mit Ernährungsbildung verknüpft. Die einfachen Tischspiele bieten Gesprächsanlässe mithilfe von Wort-, Bild- und Aktionskarten, angepasst an unterschiedliche Sprachniveaus. Die Themen Essen und Trinken eignen sich für einen motivierenden Spracherwerb sehr gut, da sie niedrigschwellig, alltagstauglich sowie kulturübergreifend sind. Die Spielebox richtet sich an Kinder ab dem Grundschulalter, Jugendliche und auch Erwachsene und wird bereits in vielen Projekten erfolgreich eingesetzt. Die Zentralbibliothek Köln beispielsweise arbeitet mit der Box im „Sprachraum“.

Dank einer Kooperation mit verschiedenen Krankenkassen haben wir aktuell die Möglichkeit ein begrenztes Kontingent dieser Spieleboxen kostenlos an geeignete Projekte zu verteilen. Gerne statten wir auch Bibliotheken, die entsprechende Angebote für Geflüchtete haben, mit kostenlosen Spieleboxen aus.
Sie können sich unter www.bzfe.de/spielebox-aufgetischt über das Medium informieren und ich schicke Ihnen bei Interesse gerne eine Spielebox zur Ansicht.
Für Rückfragen stehe ich auch telefonisch zur Verfügung (Mo-Fr 8-13 Uhr).
Mit freundlichen Grüßen
i.A. Petra Daniels
_________________________________________________________
Sachbearbeitung
Redaktion Lebensmittel und nachhaltiger Konsum

Bundeszentrum für Ernährung (BZfE) in der
Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung
Deichmanns Aue 29
53179 Bonn
Telefon: +49 (0)228 6845-5118
Fax: +49 (0)30 1810 6845-5118
E-Mail: Petra.Daniels@ble.de
Internet: www.ble.de; www.bzfe.de

Film zum Projekt „Deutsch lernen im virtuellen Klassenzimmer“

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Lerngruppe in der Stadtbibliothek Ludwigsburg

An dem Projekt nahmen insgesamt acht baden-württembergische Öffentliche Bibliotheken und eine Schulbibliothek in Niedersachsen teil (in zwei Projektphasen: Nov 2016 – Feb 2017, Nov 2017 – Feb 2018). Sie nahmen Live-Online-Kurse für Deutschlerner auf und zeigten, dass das virtuelle Format digitale Lernangebote von Bibliotheken durchaus ergänzen kann. Das Projekt fand auch auf internationaler Ebene Beachtung: auf der Jahreskonferenz des amerikanischen Bibliotheksverbandes in New Orleans wurden Methode und die Projekt-Ergebnisse vorgestellt.

Links zu den Filmen:
https://youtu.be/xSUfeATUy4A  (deutschsprachige Ausgabe)

https://youtu.be/ikCNP2A90zg (englischsprachige Ausgabe)

Weitere Informationen zu dem Projekt sind unter folgendem Link zu finden:

https://www.bibliotheksverband.de/landesverbaende/baden-wuerttemberg/aktivitaeten/e-learning-projekte.html

Pressemeldung lesen: PM Best Practice in USA – Deutsch lernen im Virtuellen Klassenzimmer

1. Arbeitstreffen der neuen Kommissionsmitglieder in Frankfurt

Am 6. und 7.9.2018 trafen sich die neuen Mitglieder der dbv – Kommission Interkulturelle Bibliotheksarbeit in der Stadtbücherei Frankfurt am Main. An zwei Tagen wurden die zukünftigen Projekte der Kommission für die nächsten drei Jahre besprochen. Ein Schwerpunkt der Arbeitssitzung lag auf dem kommenden Bibliothekskongress in Leipzig im März 2019. Das Foto zeigt von links folgende Personen: Meheddiz Gürle (Stadt- und Landesbibliothek Dortmund), Britta Schmedemann (kommissarischer Vorsitz, Stadtbibliothek Bremen), Dr. Silke Schumann (Stadtbücherei Frankfurt am Main – Stadtteilbibliothek Gallus) und Petra Meier-Ehlers (Münchner Stadtbibliothek). Das Kommissionsmitglied Marion Wüstling (Stadtbibliothek Ludwigsburg) ist beim nächsten Arbeitstreffen wieder dabei.Arbeitstreffen der Kommission in Frankfurt (7.9.2018)

Die Wochenzeitung „Das Parlament“ in Leichter Sprache

Die Redaktion der Wochenzeitung „Das Parlament“ hat sich entschlossen, ihre Ausgaben mit Informationen in „Leichter Sprache“ zu ergänzen. In einer vierseitigen, herausnehmbaren Beilage werden aktuelle politische Begriffe und Themen in Wort und Bild von Fachleuten verständlich aufbereitet.

Die Kunst besteht darin, komplexe Zusammenhänge auf den jeweiligen Kern zu reduzieren. Dabei muss allerdings der Sinn der Aussage erhalten bleiben. Die Erklärung darf also nicht so verkürzt werden, dass die Vereinfachung die Botschaft manipuliert.

Die Beilage liegt ab sofort jeder Ausgabe von „Das Parlament“ bei und steht auch als E-Paper unter www.das-parlament.de zur Verfügung. Das Dokument kann als PDF heruntergeladen und ausgedruckt werden. Inhaltliche Beschränkungen gibt es nicht.

In der Ausgabe Nr. 93 „Probleme im Flüchtlings-Amt“ geht es zum Beispiel um die BAMF-Affäre. Aber auch internationale Themen werden aufgegriffen, wie zum Beispiel „Wahl in Russland“ im März 2018. Komplexe politische und gesellschaftliche Fragestellungen unterschiedlichster Art werden erklärt: Gleichstellung, Mietpreis-Bremse, Datenschutz und vieles mehr. Auch rückwirkend eine wahre Fundgrube.

https://www.bundestag.de/leichte_sprache/was_macht_der_bundestag/parlament

 

„Give us your tired, your poor, your huddled masses: How libraries are serving immigrant and refugee population“

Auch bei der diesjährigen Konferenz der American Library Association (ALA) nehmen Beiträge zu interkulturellen Themen und Diversität einen breiten Raum ein. Unter dem Titel „Give US your tired, your poor, your huddled masses“ widmet sich außerdem eine Pre-Conference ausschließlich den Fragen, welchen Beitrag Bibliotheken zur Integration von Flüchtlingen leisten können.

Vor allem geht es dabei um Praxisbeispiele. Neben vier Beiträgen aus den USA sind wir gleich mit drei Berichten aus Deutschland vertreten. Britta Schmedemann spricht über die Ausbildung und berufliche Integration von Flüchtlingen, Anne Barckow über Nachhaltigkeit im interkulturellen Öffnungsprozess, und Silke Taubert-Vikuk und Uwe Hensel stellen das virtuelle Sprachförderprogramm des dbv-Landesverbands Baden-Württemberg vor.

Es ist schön zu beobachten, welche großes Interesse die Arbeit deutscher Bibliotheken auch bei den US-amerikanischen KollegInnen hervorruft. Und es ist genauso spannend, von ihren Ideen und Erfahrungen zu hören und sich auszutauschen.

Neues SVR-Jahresgutachten zu Integration und Migration erschienen

Der Sachverständigenrat deutscher Stiftungen für Integration und Migration (SVR) stellt heute in Berlin sein neuntes Jahresgutachten „Steuern, was zu steuern ist: Was können Einwanderungs- und Integrationsgesetze leisten?“ vor. Ich freue mich sehr, es Ihnen zu übermitteln.

Das Gutachten lotet aus, welche gesetzgeberischen Möglichkeiten bestehen, um Migration zu steuern und die gesellschaftliche Teilhabe aller zu fördern. Es fasst die bestehende Gesetzeslage auf nationaler und EU-Ebene zusammen und weist auf politische Handlungsfelder sowie die Grenzen der Gestaltung hin.

Zentrale Ergebnisse

  • Einwanderungs- und Integrationsgesetze haben – auch jenseits ihrer konkreten Steuerungswirkung – Signalfunktion nach innen wie nach außen. So können Integrationsgesetze (auf Bundes- oder Länderebene) helfen, sich darüber zu verständigen, wie das Zusammenleben in einer Einwanderungsgesellschaft wie der deutschen aussehen soll. Ein Einwanderungsgesetzbuch könnte die bestehenden Regelungen zur Zuwanderung zusammenfassen, vereinfachen und systematisieren und es dadurch der Bevölkerung hierzulande ebenso wie Interessierten im Ausland erleichtern, die Zuwanderungsmöglichkeiten, die das deutsche Recht bietet, zu verstehen.
  • Der SVR empfiehlt, beruflich qualifizierten Fachkräften die Zuwanderung zu erleichtern. Bevor jemand aus einem Land außerhalb der EU einen Aufenthaltstitel zur Erwerbstätigkeit erhält, müssen bislang die im Ausland erworbenen Qualifikationen als gleichwertig zu deutschen Standards anerkannt werden. Dies stellt eine Hürde dar. Der SVR schlägt ein Pilotprojekt mit dem Namen ‚Nimm2+‘ vor: Fachkräfte, die im Ausland eine Ausbildung abgeschlossen haben und einen Arbeitsvertrag vorlegen können, sollen auch ohne Gleichwertigkeitsnachweis nach Deutschland kommen und hier arbeiten können, wenn sie stattdessen mindestens eine andere Voraussetzung erfüllen – beispielsweise über fortgeschrittene Deutschkenntnisse verfügen oder einen Mangelberuf ausüben.
  • Für Flüchtlinge, sonstige Neuzuwandernde wie für Alteingesessene gilt im Hinblick auf Integration: Die gesellschaftliche Teilhabe jedes einzelnen Menschen ist individuell verschieden und in verschiedenen Teilbereichen des gesellschaftlichen Lebens unterschiedlich stark ausgeprägt. Eine adäquate Ausgestaltung der allgemeinen Regelsysteme im Sinne eines sog. Mainstreamings in den entsprechenden Fachpolitiken (also der Bildungs-, der Familien- oder der Arbeitsmarktpolitik) ist wirkungsvoller und auch systematisch überzeugender als Spezialgesetze, die sich nur auf Personen mit Migrationshintergrund beziehen. Bund, Länder und Kommunen sollten ihre Politik besser aufeinander abstimmen, dasselbe gilt für die Ressorts.
  • Um zu erfassen, wie sich Integrationsprozesse entwickeln, sollte der Bund ein Integrationsmonitoring gesetzlich verankern. Die entsprechende Absicht der Bundesregierung ist daher zu begrüßen. Dieses sollte sich nicht auf den strukturellen Bereich von Integration – Arbeitsmarkt, Bildung – beschränken, sondern darüber hinaus soziale und kulturelle Integration erfassen. Das Beobachtungssystem in Deutschland muss insgesamt verbessert werden: Es sollte einheitliche Indikatoren verwenden und dieselben Zielgruppen betrachten. Auch sollte die Fluchtzuwanderung der letzten Jahre gesondert erfasst werden.
  • Integrationsgesetze können Ziele und Richtung vorgeben, die Strukturen auf Landes- und kommunaler Ebene für eine erfolgreiche Integrationspolitik schaffen, und deutlich machen, dass Integration als Querschnittsaufgabe von der Politik erkannt und angegangen wird. Dasselbe gilt für Integrationskonzepte, die vor allem auf Länder- und kommunaler Ebene genutzt werden. Ausschlaggebend für den Erfolg sind eine konsequente Umsetzung und ein gutes Integrationsmonitoring.

Das SVR Jahresgutachten 2018 finden Sie hier.

Die Pressemitteilung finden Sie hier.

Ex Libris: The New York Public Library. Dokumentarfilm von Frederick Wiseman

Ex LibrisDieser Film hat die furchteinflössende Länge von drei Stunden und 17 Minuten, und als er tatsächlich zu Ende ist, möchte ich eigentlich nur eines: ihn nochmals von vorne anschauen.

Um den Finger gewickelt hat mich Wiseman schon bei Minute drei. Seine Kamera hat mich über die mächtigen Stufen und an den ikonischen Löwen vorbei in die Gänge der Bibliotheksverwaltung geführt. Nun stehe ich vor den Telefonkojen des Kundendiensts, wo ein Mitarbeiter einem Anrufer im Tonfall unerschütterlicher Freundlichkeit erklärt, dass ein Einhorn aber ein magisches Tier sei.

Willkommen in der NYPL. Sie ist mit über 50 Millionen Medien eine der grössten Bibliotheken der Welt und legt sich mit ihren 92 Filialen wie ein weitverzweigtes Netz über die ganze Stadt. Die NYPL ist riesig, sie steht vor gigantischen Aufgaben und sie birgt ungeheure Schätze und Kuriositäten. Für ihre Benutzerinnen und Benutzer ist sie dennoch einfach ihre Bibliothek. Und so spielen in Wisemans Dokumentarfilm denn auch nicht die Medien und Sammlungsobjekte sondern die Menschen die Hauptrolle. Manche von ihnen sind weltberühmt: Patti Smith und Elvis Costello sind auf den Bühnen der Bibliothek zu Gast und erzählen in ungezwungenem Rahmen von ihrem Leben und ihrer Kunst. Andere sind charismatisch: der Direktor Tony Marx leitet die Direktionssitzungen leidenschaftlich inhaltlich. Es geht um die Einnahmen aus der Public-Private-Partnership und um den Umgang mit den zahlreichen Obdachlosen in den Bibliotheken. Wieder andere bleiben namenlos, Kundinnen und Bibliothekare, vereint durch ihre Anwesenheit an diesem Ort, auf den sie gemeinsam stolz sind.

Der Dokumentarfilm erkundet das vielfarbige NYPL-Filialnetz, von Harlem nach Brooklyn zur Wall Street. Wiseman lässt sich Zeit und lässt die Unterschiede wirken. Das Kerzenlichtdinner für die Sponsoren, die schmucklosen Kojen im Backoffice, die Weltstars auf der Bühne, die Alten beim Lindy Hop, die Gehörlosen, die Kinder. Wisemans Kamera fährt die Strukturen, Hierarchien und Missionen der NYPL ab. Er rückt eine demokratische Institution ins Bild, die sich mit Haut und Haaren der Bildung verschrieben hat und die dafür immer wieder neue Formen findet. Dieses Verständnis der Bibliothek, die sich in einem permanenten Veränderungsprozess befindet, wird mir im Kinosessel aber nicht wohlmeinend eingelöffelt. Ich muss es mir schon selbst zusammensetzen, indem ich der minutenlangen Budgetdiskussion ebenso folge wie dem ausführlichen Ausschnitt aus dem Autorengespräch. Frederick Wiseman, der erfahrene Dokumentarfilmer (*1930), gibt seine Neugier ungeschnitten an mich weiter, lässt mich schauen und staunen. Keine Stimme aus dem Off kommentiert die Arbeitsprozesse, die Angebote, die Finanzlage oder die Pläne der NYPL. Keine Einblendung erklärt, wer gerade spricht oder wo wir sind. Und doch ist alles ganz klar – hier in der NYPL, diesem Hotspot der Wissenskultur, die sich gerade in Zeiten schwindender Unterstützung für Bürgerrechte und Partizipation, für den freien Zugang zu Wissen und für das Recht auf Selbstverwirklichung stark macht.

Ex Libris: The New York Public Library, Länge: 3h17, Produktionsfirma: Zipporah Films, Filmstart Deutschland: 24. Oktober 2018

Buchtipp: Bildwörterbuch für Friseure

Das Fach-Bildwörterbuch dient der Berufsvorbereitung für Migrantinnen und Migranten mit geringen Deutschkenntnissen zum Erlernen von Deutsch als Zweitsprache (DaZ). Anhand von beschrifteten Bildern zeigt es das Friseur-Fachvokabular. Die Fachbegriffe und Tätigkeiten stehen in deutscher und englischer Sprache bei den entsprechenden Bildern. Darüber hinaus gibt es die Möglichkeit, die Begriffe in der Muttersprache zu ergänzen. Substantive, Verben und Adjektive werden durch farbliche Kennzeichnungen unterschieden.
Von Britta Kleemiß. Hamburg: Handwerk und Technik, 2018
ISBN: 978-3-582-07705-9
https://www.handwerk-technik.de/produktdetail-1-1/bildwoerterbuch_friseure-2576-0/

Ein Buch von Geflüchteten für Geflüchtete

Geflüchtet aus Afrika – dieser Hintergrund verbindet aktuell viele junge Männer, die neu in Bremen angekommen sind. Die vier jungen Autoren Abdou Karim Diallo, Cheikh Diop, Matar Diop und Modi Samb brachten ihre Erfahrungen rund um Flucht, Ankommen und Deutschlernen zusammen und erzählen in ihrem Kurzroman die fiktive Geschichte von Musa auf seinem Weg von Guinea nach Deutschland. Sie möchten den Menschen, die neu hier ankommen, beim Deutschlernen helfen und Orientierung geben. Unterstützt wurden sie dabei von dem Autor Thomas Vormweg. Entstanden ist ein Kurzroman in der Form eines easy readers, also geschrieben in einfachem Deutsch für alle, die Deutsch lernen oder lehren.

Entstanden ist das Buch in der Lehr- Lernwerkstatt Fach*Sprache*Migration: Sie hat die doppelte Zielsetzung, Bildungs- und Ausbildungschancen von Schülerinnen und Schülern mit Migrationsgeschichte zu verbessern und gleichzeitig die im Projekt als Förderlehrkraft arbeitenden Lehramtsstudierenden für die Arbeit mit sprachlich und kulturell heterogenen Lerngruppen zu sensibilisieren. Gemeinsam mit Studierenden und Jugendlichen mit Fluchterfahrungen entstehen Unterrichtsmaterialien, die erprobt, evaluiert und als Download zu Verfügung gestellt werden. Auch für den Kurzroman „Musa, Tangali und Bremen“ ist die Entwicklung von didaktischen Materialien geplant.

Das Buch ist eine echte Empfehlung für alle Bibliotheken, auch außerhalb Bremens!

Musa, Tangali und Bremen / hrsg. Katja Baginski. ISBN 978-3-86460-777-6

360° – Fonds für Kulturen der neuen Stadtgesellschaft

Die Kulturstiftung des Bundes unterstützt mit dem Programm 360° – Fonds für Kulturen der neuen Stadtgesellschaft Kultureinrichtungen aller Sparten, die Bereiche Programm, Publikum und Personal für mehr Diversität zu öffnen. Auch 2018 macht der Fonds wieder an mehreren Institutionen Station: die Infotour gibt Interessenten die Gelegenheit, eine individuelle Antragsberatung für die zweite Förderrunde zu erhalten und sich über Diversität im Kulturbereich zu informieren.

Der Fonds 360° gastiert im Rahmen der Infotour am Historischen Museum Frankfurt (Main) (20.2.), am Staatstheater Nürnberg (8.3.), an der Oper Halle (15.3.) und am Sprengel Museum Hannover (22.3.). Interessenten können sich unter den folgenden Adressen anmelden und das Programm abrufen:

Anmeldung: http://www.sauerbrey-raabe.de/anmeldung/anmeldung-360

Programm: http://www.kulturstiftung-des-bundes.de/sites/KSB/download/360/Programm_Infotour_360_2018.pdf

Das Programmteam steht außerdem bei Fragen unter der auf der Website http://www.kulturstiftung-bund.de/360 angegebenen Adresse zur Verfügung. Hier finden Antragsteller zudem nützliche Informationen zu den Antragsbedingungen sowie das Antragsformular.

 

Filme und Unterrichtsmaterialien zum Thema Flucht

Die Bundeszentrale für politische Bildung stellt auf ihrer Website Filme inkl. Unterrichtsmaterial zum Thema Flucht zur Verfügung. In animierten Filmen erzählen 5 Kinder aus unterschiedlichen Ländern, warum sie fliehen mussten. Die Materialien sind frei zugänglich und sicher auch eine gute Empfehlung für Lehrer/-innen. Die Filme und weitere Informationen stehen hier.

Vielen Dank an die Büchereien Wien für diesen Hinweis!

Arabisch-Französische Kinderbücher aus Frankreich

Das „Institut du Monde Arabe“ in Paris hat eine kleine Buchhandlung, die auch arabische Kinderbücher im Original und in zweisprachigen arabisch-französischen Ausgaben führt. Das Institut publiziert die Empfehlungsliste Livres pour la jeunesse en arabe. Die Bücher können auch Online unter dem folgenden Link bestellt werden:

https://www.imarabe.org/fr/boutique

https://www.imarabe.org/fr

Dialog-Edition Istanbul-Duisburg: Bücher in deutscher und türkischer Sprache.

Der Verlag Dialog-Edition wurde als Arbeitsgruppe der „Gesellschaft für deutsch-türkischen Dialog e. V.“ ins Leben gerufen (1999) und ist eine gute und empfehlenswerte Quelle zur Beschaffung türkischer und bei Bedarf teilweise auch kurdischer Medien.

http://www.dialog-edition.de

Kontakt:

Büro Duisburg
Verlag Dialog-Edition
Keetmanstraße 11
47058 Duisburg
Tel: 0049 203 3176686
info@dialog-edition.de

Plakat-Aktion „Bremen lebt Vielfalt“

Öffentliche Bibliotheken bieten erfolgreich schon seit vielen Jahren interkulturelle Angebote für ihre Kund*innen aus verschiedensten Kulturen an. Aktuell wächst auch das Verständnis dafür, dass neben diesen Angeboten auch die Vielfalt in den eigenen Teams ein großes Potential mit sich bringt. Das brachte Britta Schmedemann, Zielgruppenbeauftragte der Stadtbibliothek Bremen, auf die Idee, die Vielfalt in den Teams noch deutlicher sichtbar zu machen, nach dem Motto: Diversity macht uns erfolgreich. Gemeinsam mit dem Bremer Rat für Integration (BRI) und dem Bündnis „Bremen ist bunt“ (Bib) konnte diese Idee ausgebaut werden, so dass nun nicht nur die Vielfalt der Stadtbibliothek Bremen sichtbar ist, sondern auch vieler weiterer Unternehmen und Institutionen in Bremen.

Nach dem Vorbild eines Banners der Berliner Philharmoniker wurde ein Rahmenplakat gestaltet, das von allen Einrichtungen und Firmen individuell gefüllt wird mit Logo, Unternehmensfarbe und drei aussagekräftigen Zahlen: Anzahl der Mitarbeiter*innen, Anzahl der Herkunftsländer und Anzahl der Sprachen. Unter dem Titel „Wir sind für Vielfalt und eine offene Gesellschaft“ werden im Oktober die Zahlen von 18 Bremer Unternehmen sowie der Bremischen Bürgerschaft auf 100 Großplakaten im Stadtgebiet sichtbar gemacht. Außerdem kann jedes Unternehmen die eigenen Plakate zur Innen- und Außenwirkung nutzen. Zahlreiche Unternehmen und Initiativen sind an der Aktion beteiligt: Von Werder Bremen über die Hochschule Bremen und der Stadtbibliothek Bremen bis hin zu den Atlantic Hotels. Und es sollen noch mehr werden. Für weitere Informationen zu der Aktion steht Britta Schmedemann gerne zur Verfügung: britta.schmedemann@stadtbibliothek.bremen.de

Hier klicken, um die Plakat-Vielfalt zu sehen.

Britta Schmedemann und Barbara Lison