AMIRA – Internet-Projekt zur Sprach- und Leseförderung

AMIRA ist ein kostenloses Programm zur Sprach- und Leseförderung von Kindern mit Migrationshintergrund

AMIRA bietet sorgfältig entwickelte und sprachlich bearbeitete Texte zum Lesen und Hören in 5 Sprachen an. Die Geschichten sind illustriert und werden sämtlich vorgelesen. Neben den im Netz präsentierten virtuellen Leseheften kann man die Geschichten auch in Printform beziehen.

Das Programm ist für Kinder gemacht, die sowohl in der deutschen Sprache, als auch in ihrer Herkunftssprache noch keine Sicherheit haben. Es versucht Kindern, die bisher wenig mit geeignetem Lesestoff und mit Büchern in Berührung gekommen sind, Freude am Lesen zu vermitteln.

Das geschieht vor allem auch durch die reizvollen Spiele, die zu jeder Geschichte angeboten werden. Diese Spiele können Kinder alleine oder mit anderen Kindern gemeinsam spielen.
Es wurde gefördert von „Ein Netz für Kinder“ (Kulturstaatsminister und  Familienministerium)

AMIRA ist zu finden unter: http://www.amira-pisakids.de.

Information über AMIRA: http://amirapisakids.wordpress.com/

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Polnisch-Deutsches Wörterbuch für die Pflege zu Hause

(c) Springer-Verlag GmbH
In Deutschland leben etwa 2,5 Mio. alte oder kranke Menschen in dauerhafter Pflege. Etwa 1,5 Mio. von ihnen werden zu Hause gepflegt, Tendenz steigend: denn mit der Prognose auf ein immer längeres Leben steigt auch die Pflegebedürftigkeit: leben heute 16,9 Mio. Menschen mit 65 Jahren oder älter, so wird im Jahr 2050 die Zahl der über 65jährigen mehr als ein Drittel der Gesamtbevölkerung ausmachen. Das deutsche Gesundheitssystem weist seit längerem Lücken und Tücken auf, die immer spürbarer werden: Pflege ist teuer und die finanziellen Eigenanteile der Betroffenen werden zu einer immer stärkeren Last: deutsche Pflegedienste sprengen da häufig komplett das Budget einer Familie. Mit ein Grund, warum gerne ausländische Arbeitskräfte – zumeist Frauen – für eine Pflege rund um die Uhr gesucht werden. Eine entscheidende Rolle spielt hier seit Jahren der polnische Arbeitsmarkt: viele Frauen verlassen ihr Land, um einer Pflegetätigkeit in Deutschland nachzugehen. Ein kürzlich bei Springer Medizin erschienenes Wörterbuch fokussiert sich speziell auf die Pflegesituation zu Hause und unterstützt die deutsch-polnische Kommunikation zwischen allen Beteiligten.
 „Mit diesem Buch möchte ich zum einen all die Pflegekräfte ausrüsten, die sich auf ihre zukünftige Tätigkeit solide vorbereiten wollen. Denn nur über eine gewisse Sprachfähigkeit hat die polnische Pflegekraft die Chance, sich in ihrem neuen Umfeld zu integrieren. Insbesondere soll dieses Buch die Kommunikation und Verständigung zwischen Pflegerin und der Pflegeperson erleichtern und damit die Basis für eine vertrauensvolle Pflege schaffen.“ erklärt die in Polen geborene Autorin Nina Konopinski-Klein. Die studierte Betriebswirtin und Beraterin im Gesundheitsbereich führt weiter aus: „ Außerdem richtet sich das Wörterbuch auch an die polnischen Pflegekräfte, die ihr bereits vorhandenes Wissen vertiefen möchten. Verschiedene Themenkapitel wie beispielsweise Vorstellung, der menschliche Körper, Gesundheit und Befinden oder Wohnung und Notfallsituation, aber auch Grammatik und Aussprache helfen, schnell an die gesuchten Vokabeln zu gelangen. Breite Ränder erlauben persönliche Notizen. Und für den Fall, dass die verbale Kommunikation trotz spezieller Vokabeln mal nicht funktioniert, so findet der Nutzer ausformulierte Sätze in deutsch und polnisch, auf die er zeigen kann, um sein Anliegen zu erklären.
Nina Konopinski-Klein: Polnisch-Deutsch für die Pflege zu Hause – polski i niemiecki dla domowej opieki starszych
2014. 199 S. 69 Abb.,
Softcover € 19,99 (D) | € 20,55 (A) | sFr 6250 (CH)
ISBN 978-3-642-41807-5
http://www.springerfachmedien-medizin.de/2014-05-15_woerterbuch-polnisch-deutschde/5115946.html